Marco Zacharias
Bürgermeister für die Wedemark

Marco Zacharias

Mensch und Wirtschaft zusammendenken

Heimische Wirtschaftsförderung & innovative Gewerbeentwicklung

1. Verantwortung für die heimische Wirtschaft und für ein gutes Miteinander von Mensch und Wirtschaft

Mensch und Wirtschaft zusammendenken. Die Wirtschaft dient den Menschen. Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und garantieren Wohlstand und soziale Absicherung. Sie tragen in großem Umfang zum Steueraufkommen und damit zur finanziellen Handlungsfähigkeit der Kommunen bei. Fast 14 Millionen Euro Gewerbesteuer haben Wedemärker Unternehmen im vergangenen Jahr direkt an die Gemeinde geleistet. Viele Vorhaben, die der Allgemeinheit dienen, kann sich die Wedemark nur leisten, weil steuerkräftige Betriebe ansässig sind. Diese Einnahmen gilt es, insbesondere vor dem Hintergrund der finanziellen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, zu sichern.

Auch in der Wedemark emittieren Unternehmen – abhängig von ihrem Betriebszweck – Abgase und Lärm, verbrauchen Flächen und erhöhen die Verkehrslast. Mein Ziel als Bürgermeister ist es, einen fairen Interessenausgleich zwischen Betrieben, Anwohnern, Umwelt und dem Erhalt des dörflichen Charakters der Wedemark zu schaffen. Dazu werde ich auch die Interessen der Anwohner und Anwohnerinnen bei der Ansiedlung neuer Unternehmen anhören und berücksichtigen.

Die Unterstützung ansässiger Betriebe in ihrer Entwicklung ist mir sehr wichtig. Die gute Ausbildung des Nachwuchses ist dabei von Bedeutung, und ich werde aktiv dazu beitragen, dass junge Wedemärker und Wedemärkerinnen Ausbildungsangebote vor Ort finden. Ich werde Mensch und Wirtschaft stets zusammendenken.

Die heimischen Betriebe im Fokus. Die Wedemark ist auch aufgrund ihrer infrastrukturellen Lage ein starker Wirtschaftsstandort. Die Unternehmensstrukturen sind vielfältig und breit gefächert. Viele große und kleine Traditions- und Familienbetriebe sind hier ansässig, die regional, bundesweit und global agieren. Diese Vielfalt gilt es zu erhalten, zu fördern und auszubauen. Als Bürgermeister sehe ich mich in der Verantwortung, den Gewerbetreibenden und Unternehmen vor Ort einen Rahmen zu bieten, der ihnen Raum zum Wachsen und Entwickeln lässt. Ich werde starker und verlässlicher Ansprechpartner für alle Gewerbetreibenden und ihre Vereine sein, notwendige Behördengänge digital möglich machen, Genehmigungsprozesse beschleunigen und dafür die Wirtschaftsförderung persönlich voranbringen. Erfahre ich von frei werdenden Gewerbeflächen, so möchte ich sie – wenn möglich – an wachstumswillige Betriebe aus der Wedemark vermitteln und hierfür das Gespräch mit dem Eigentümer suchen.

2. Stärkung der heimischen Wirtschaft und ansässigen Betriebe

Das Rathaus als digitaler Dienstleister. Ich verstehe die Gemeindeverwaltung als Dienstleisterin für Gewerbetreibende, Kleinunternehmer und Selbstständige. Ich werde die Wirtschaftsförderung der Gemeinde zur Chefsache machen, die Digitalisierung des Rathauses persönlich voranbringen, Genehmigungsprozesse beschleunigen, Unternehmensgründungen mithilfe von Beratungsangeboten begleiten und den heimischen Unternehmen zur Seite stehen.

Potentiale der Gewerbegebiete voll ausschöpfen. Ich werde die Bestandspflege intensivieren und neue Gebiete erst nach sorgfältiger Abwägung und Ausschöpfung der Potentiale der bestehenden Gewerbe- und Industriegebiete ausweisen. Wenn kommunale Grundstücke zu groß sind, werde ich nach sorgfältiger Abwägung zur Unterstützung unserer Betriebe dazu bereit sein, die Größe der Grundstücke anzupassen und nach dem tatsächlichen Bedarf auszurichten.

Brachflächen revitalisieren. In einigen Orten der Wedemark gibt es leerstehende Gewerbeobjekte. Ich werde die Entwicklungen analysieren und mit geeigneten Projekten und Initiativen eine neue Nutzung fördern. Die Eigentümer werde ich wie die Gewerbevereine der Wedemark eng einbinden.

Ausbildungsplätze für junge Wedemärker. Gute Ausbildungsplätze und gut ausgebildete Arbeitnehmer sind für die Entwicklung aller Unternehmen wichtig. Die weiterführenden Schulen bieten umfassende und sehr gute Berufsberatungsangebote an. Diese Initiativen werde ich nach Kräften unterstützen und in Gesprächen mit Unternehmern und Schulleitungen immer wieder thematisieren. Auch Ausbildungsangebote in der Gemeindeverwaltung für die jungen Menschen werden sichergestellt sein.

Brücken schlagen. Die Interessen von Unternehmen und Anwohnern können sehr unterschiedlich sein. Beide werde ich ernst nehmen. In Gesprächen mit den Beteiligten werde ich nach Kompromissen suchen, um berechtigte Interessen – beispielsweise der Anwohner bei der Verkehrsplanung – zu berücksichtigen. Auf diese Weise kann ich gegenseitiges Verständnis aufbauen. Darüber hinaus möchte ich auch zwischen den Gemeindeteilen und den verschiedenen Gewerbevereinen Brücken schlagen, Synergien fördern und den Wirtschaftsstandort Wedemark als Ganzes betrachten.

3. Ansiedlung innovativer Unternehmen und Zukunftsbranchen

Paradigmenwechsel bei der Gewerbeansiedlung. Um die zur Deckung der Gemeindeaufgaben benötigten Gewerbesteuereinnahmen erzielen zu können, wird die Ansiedlung neuer Unternehmen auch in Zukunft notwendig sein. Anders als in der Vergangenheit geschehen, werde ich diese Neuansiedlung jedoch strategisch vornehmen und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung jene Zukunftsbranchen und Unternehmen identifizieren und kontaktieren, von denen die Gemeinde mittelfristig deutlich profitieren kann.

Start-ups mit Zukunft. Wir können einen globalen, wirtschaftlichen Transformationsprozess beobachten. Mein Ziel ist es, dass die Gemeinde von diesem Prozess profitiert und Betriebe ansiedelt, die für die Zukunft unseres Landes relevant sind. Daher werde ich junge Unternehmen, Start-ups und universitäre Ausgründungen beispielsweise in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Energie, klimafreundliche Mobilität und Künstliche Intelligenz direkt ansprechen und die Infrastruktur vorhalten, die sie benötigen. Die Ansiedlung von Unternehmen, die große Flächen verbrauchen und die Verkehrslast erhöhen, nicht aber im gleichen Maß Gewerbesteuern entrichten und Arbeitsplätze vorhalten, lehne ich ab.

Arbeitsplätze auch für Einheimische. In der Wedemark sind viele Menschen zu Hause, die in sehr unterschiedlichen Berufsfeldern arbeiten. Ich werde bei der Ansiedlung von neuen Unternehmen darauf achten, dass das Arbeitsplatzangebot eine große Palette an Qualifikationen bereithält, sodass möglichst viele Einheimische in der Wedemark arbeiten können und lange, aufwendige Fahrten mit dem ÖVNP oder dem Auto vermieden werden. Das trägt ferner dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren.