Marco Zacharias
Bürgermeister für die Wedemark

Stichwahl am 26.09.21

Marco Zacharias

Marco Zacharias ist Bürgermeisterkandidat der CDU

Adamczuk: Sind mit digitaler Versammlung Vorbildfunktion gerecht geworden

Bissendorf. Im Rahmen einer digitalen Aufstellungsversammlung mit anschließender Urnenwahl im Bürgerhaus Bissendorf haben die Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Marco Zacharias am Sonntag zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gewählt. 81 Prozent der Mitglieder folgten damit dem Vorschlag des Gemeindeverbandsvorstandes. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Zacharias zeigte sich zufrieden mit dem Votum der Versammlung: „Es ist ein ehrliches Ergebnis, das zeigt, dass ich mich voll und ganz auf die Rückendeckung der CDU verlassen kann. Es zeigt aber auch, dass ich als jemand von außen hier und da noch Überzeugungsarbeit leisten muss. Damit habe ich gerechnet, und nichts anderes habe ich in den kommenden Wochen und Monaten vor“, so Zacharias. „Ich freue mich wahnsinnig auf die kommende Zeit, auch wenn uns die Pandemie vor große Herausforderungen stellt.“

Er wolle den Bürgerinnen und Bürgern ein inhaltliches Angebot zur Weiterentwicklung der Gemeinde machen und gemeinsam mit Fachleuten aus der Wedemark hierzu konkrete Vorschläge unterbreiten. „Ich möchte die Wedemark nach der Krise gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern behutsam weiterentwickeln und ins neue Jahrzehnt führen: wirtschaftlich und ökologisch, digital mit mehr Bürgerservice und mehr Bürgerbeteiligung“, so Zacharias. Es brauche, wenn die Pandemie überstanden sei, neue Impulse zur Stärkung der heimischen Wirtschaft, konkrete Fortschritte bei der digitalen Ausstattung von Schulen und mehr Anstrengungen beim Bürgerservice. „Andere Kommunen sind da längst weiter. Das Verlängern des Personalausweises oder die Kfz-Zulassung sollte bequem von zuhause aus möglich sein. Ich finde, die Verwaltung sollte immer auch Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger sein.“ Bis zur heißen Phase des Wahlkampfes im Sommer will Zacharias zu diversen Themenfeldern konkrete Konzepte vorlegen und der Öffentlichkeit vorstellen.

Mit der digitalen Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten hatte sich der CDU-Gemeindeverband

einer großen Herausforderung gestellt. Zum ersten Mal in der Parteigeschichte wurde eine Onlineversammlung mit schriftlicher Schlussabstimmung in Form einer Urnenwahl durchgeführt. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst und müssen unserer Vorbildfunktion gerecht werden“, so der Vorsitzende Dr. Felix Adamczuk. „Wir befinden uns in einer extrem kritischen Phase der Pandemie, wir stehen kurz vor der dritten Welle und müssen alles Erdenkliche tun, um dies zu verhindern“, sagt der Vorsitzende. Die Christdemokraten halten es derzeit für unverantwortlich, derart große Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen. „Die formellen Voraussetzungen waren enorm, aber die Partei hat bewiesen, dass sie digital kann“.