Marco Zacharias
Bürgermeister für die Wedemark

Stichwahl am 26.09.21

Marco Zacharias

Ich werde die Identität der Ortschaften wieder stärken

CDU-Kandidat Marco Zacharias zieht Zwischenfazit nach ersten Dorfspaziergängen.

Wedemark. Bereits seit Ende April spaziert CDU-Bürgermeisterkandidat Marco Zacharias gemeinsam mit Ortsratsmitgliedern durch die Gemeinde, um Menschen und Themen kennenzulernen. Nun hat er nun ein erstes Zwischenfazit gezogen. „Die Wedemärker lieben ihre Heimat und bringen sich auf vielfältige Weise persönlich ein. Gerade in den kleinen Ortschaften fühlen sie sich aber zunehmend von der Entwicklung der Gesamtgemeinde abgehängt und ohnmächtig gegenüber der Verwaltung. Während überparteiliche Ideen für kleines Geld Jahr für Jahr im Haushalt unberücksichtigt bleiben, bestimmt sie von oben, was gut für alle sein soll. Ich werde die Identität der Ortschaften wieder stärken und ihnen wie den Bürgerinnen und Bürgern insgesamt größere Mitsprachemöglichkeiten einräumen“, sagt Zacharias.

„Ich möchte ein Wir-Gefühl in der Wedemark. Das bekommen wir aber nur hin, wenn wir die unterschiedlichen Interessen in den Ortschaften auch fair berücksichtigen“, so der CDU-Bewerber weiter. „Der ausbaufähige Bürgerservice im Rathaus und die oft fehlende Berücksichtigung von Bürgerinteressen ziehen sich wie einer roter Faden durch die bisher geführten Gespräche. Viele Menschen haben bereits resigniert, das ist kein gutes Zeichen. Als Bürgermeister werde ich organisatorisch sicherstellen, dass sich das ändert und die Vorschläge bei mir ankommen.“

Immer wieder sei er zudem auf den schlechten Zustand der Gemeindestraßen, fehlende Verkehrssicherheit für Kinder, Fußgänger und Radfahrer sowie die mangelhafte digitale Ausstattung der Grundschulen angesprochen worden. Ein weiteres wichtiges Thema sei der Erhalt des dörflichen Charakters. „Viele Menschen wünschen sich auch für ihren Ort, was Bissendorf unter Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann vorgemacht hat: eine Gestaltungssatzung, an der sie umfassend beteiligt werden, und die Möglichkeit, ganz konkrete Ideen für ihren Ortskern einzubringen. Das schafft Planungssicherheit und Vertrauen in die Gemeindeverwaltung.“