Marco Zacharias
Bürgermeister für die Wedemark

Marco Zacharias

Das Rathaus als Dienstleister für die Bürger

CDU-Bürgermeisterkandidat Marco Zacharias legt Verwaltungspapier vor

Wedemark. Mehr Bürgerservice und -Beteiligung, eine Kraftanstrengung bei der Digitalisierung und effizienter Umgang mit den Steuern der Wedemärker: CDU-Bürgermeisterkandidat Marco Zacharias hat sein erstes Positionspapier vorgelegt und darin die Entwicklung der Gemeindeverwaltung zur Dienstleisterin als sein oberstes Ziel ausgegeben. „Ich werde den Menschen dienen, die in der Wedemark leben und arbeiten. Hierbei setze ich auf einen kooperativen Führungsstil und treffe Entscheidungen allein auf Grundlage einer fachlichen Abwägung aller Argumente. Ich möchte mich an der Qualität administrativer Entscheidungen messen lassen und nicht an der Anzahl der Pressefotos“, sagt Zacharias.

„Ich werde die Arbeitsprozesse und den Bürgerservice erheblich verbessern, indem ich die Digitalisierung persönlich voranbringe, dabei aber niemanden zurücklasse. Ich werde alles unternehmen, um den Betrieb und die Erreichbarkeit der Verwaltung in allen Fachbereichen und in den Außenstellen jederzeit sicherzustellen. Im finanziellen Interesse der Gemeinde will ich die interkommunale Zusammenarbeit stärken. Bürgerinteressen will nicht nur hören, sondern wo möglich auch berücksichtigen. Das sind wir den Bürgern schuldig“, so Zacharias weiter.

Schuldig sei die Gemeinde den Bürgern auch, sparsam und effizient mit den Steuererträgen umzugehen, die sie erwirtschafteten. „Während ich mögliche Haushaltsüberschüsse wieder der Allgemeinheit zuführen möchte, werde ich der Aufnahme neuer Schulden – sofern sie erforderlich sind – nur zustimmen, wenn sie zum Erhalt und zum Ausbau der Infrastruktur genutzt und mittelfristig wieder getilgt werden. Mit der zuletzt erheblich gestiegenen Anzahl von Beschäftigten werde ich auskommen und für die künftige Personalplanung die Potentiale der Digitalisierung ausschöpfen“, so der CDU-Bewerber abschließend.


Gute Verwaltungsführung & digitaler Bürgerservice

1.     Verantwortung für die Wedemark und für die Beschäftigten der Ge- meindeverwaltung

Mein Amtsverständnis. Ich sehe meine erste Aufgabe darin, den Anliegen der Bevölkerung zu dienen, die Verwaltung überparteilich zu führen und deren Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Ich werde sparsam und effizient mit den Steuereinnahmen umgehen, die die Wedemärker erwirtschaften. Während ich mögliche Haushaltsüberschüsse wieder der Allgemeinheit zuführen möchte, werde ich der Aufnahme neuer Schulden – sofern sie erforderlich sind – nur zustimmen, wenn sie zum Erhalt und zum Ausbau der Infrastruktur genutzt und mittelfristig wieder getilgt werden. Gemeinsam mit den Vertretern im Gemeinderat, den Ortsräten und den Ortsbürgermeistern möchte ich die Strukturen der Wedemark erhalten und behutsam im Interesse der Bevölkerung weiterent- wickeln. Ich möchte mich an der Qualität administrativer Entscheidungen messen lassen und nicht an der Anzahl der Pressefotos.

Mein Führungsstil. Als Chef der Gemeindeverwaltung stehe ich für einen kooperativen Führungsstil sowie für ein respektvolles und vertrauensvolles Miteinander. Um das Beste für die Wedemark zu erreichen, treffe ich Entscheidungen allein auf Grundlage einer sachlich-rechtlichen Abwägung. Durch eine offene Kommunikation über die Ebenen hinweg möchte ich die Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft, aber auch die Kreativität der Beschäftigten fördern und Freiräume schaffen. Ich lasse Kritik und Anregungen zu, räume den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Mitsprachemöglichkeiten ein und lasse sie an Entscheidungen teilhaben. Das entlastet Führungskräfte von operativen Aufgaben und ermöglicht es ihnen, sich stärker ihrer eigenen Führungsverantwortung zuzuwenden. Bei öffentlicher Kritik stelle ich mich vor die Beschäftigten und suche mit allen Beteiligten nach einer konstruktiven Lösung. Bei internen Differenzen können sich die Beteiligten darauf verlassen, dass ich erst nach Anhörung aller Seiten und Abwägung der Argumente eine Entscheidung treffe.

2.     Mehr Bürgerservice für die Wedemärker

Das Rathaus als Dienstleister. Ich verstehe die Gemeindeverwaltung als Dienstleisterin für die Menschen, die in der Wedemark leben und arbeiten. Ich möchte ermöglichen statt verhindern, den Bürgern Lebenszeit schenken und sie bestmöglich unterstützen.

Aufbau eines digitalen Rathauses. Aufbauend auf den bisher nur zögerlich umgesetzten Maßnahmen wie einer Online-Terminvergabe, möchte ich die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Leistungen vorantreiben und mittelfristig ein „digitales Rathaus“ mit mehr Bürgerservice schaffen. Die Verlängerung des Personalausweises, die Kfz-Zulassung, das Stellen eines Bauantrages oder die Beantragung von Förderungen und Gewerbescheinen muss in Zukunft bequem auch von zuhause aus möglich sein. Diesen Prozess werde ich als Bürgermeister persönlich voranbringen und die Beschäftigen ebenso wie die Bürger eng darin einbinden. Ich lasse niemanden zurück.

Klare Vertretungsregelungen und gute Erreichbarkeit. Ich werde alles tun, um den Betrieb in allen Fachbereichen jederzeit sicherzustellen und durch klare Vertretungsregelungen eine gute Erreichbarkeit der Verwaltung auch bei Vakanzen zu garantieren. Durch die Umstellung auf digitale Arbeitsprozesse und vor allem mithilfe der Digitalisierung von Akten und Archivbeständen können die Beschäftigten deutlich einfacher auf die Vorgänge ihrer Kolleginnen und Kollegen zugreifen und Vertretungen übernehmen. Dabei stellen die Führungskräfte sicher, dass die Vertretungsregeln fair gestaltet und die Beschäftigten ausreichend eingearbeitet werden.

Interkommunale Zusammenarbeit. Vor allem im Bereich der Digitalisierung, aber auch darüber hinaus möchte ich von den Fortschritten und Erfahrungen der Nachbarkommunen lernen und bereits erfolgreich implementierte Maßnahmen zugeschnitten auf die Bedürfnisse vor Ort auch in der Wedemark umsetzen. Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit schont die Ressourcen der Gemeinde und macht Prozesse effizienter.

Berücksichtigung von Bürgerinteressen. Die Wedemark beteiligt Bürgerinnen und Bürger selbst- verständlich im Rahmen der rechtlichen Vorgaben. Insbesondere bei kritischen Bauvorhaben, der Ausweisung von Wohngebieten und der Ansiedlung von Gewerbe möchte ich jedoch über das gesetzliche Maß hinausgehen. Von der Idee bis zur Umsetzung und darüber hinaus möchte ich die Bürgerinnen und Bürger nicht nur anhören, sondern ihre Vorschläge auch berücksichtigen. Natürlich kann nicht jedes Interesse im vollen Umfang berücksichtigt werden, doch wo es nach Abwägung aller Interessen möglich ist, will ich das tun. Dabei werde ich sicherstellen, dass die Hinweise auch bei mir ankommen – organisatorisch und über eine stärkere Einbindung der Ortsbürgermeister. Den einst bestehenden, regelmäßigen Austausch mit diesen werde ich wieder einführen.

3.     Gute Entscheidungen durch gute Führung

Den Personalbestand konsolidieren. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Beschäftigten in der Verwaltung erheblich gestiegen, ohne dass sich die Leistungen für weite Teile der Bevölkerung im gleichen Umfang verbessert hätten. Ich werde mit den vorhandenen Personalressourcen auskommen und bei der künftigen Personalplanung die Potentiale der Digitalisierung berücksichtigen.

Präsent und ansprechbar im Rathaus sein. Mir ist eine offene und fachbereichsübergreifende Kom- munikation sehr wichtig. Als Chef der Gemeindeverwaltung werde ich für alle Beschäftigten ansprechbar sein und ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben. Mithilfe regelmäßiger Runden durch das Rathaus und die Außenstellen wie Kitas, Bauhof und Kläranlage werde ich mir in den verschie- denen Bereichen der Verwaltung einen Eindruck von den Arbeitsprozessen machen.

Auf Expertise der Beschäftigten setzen. Ich setze auf das Wissen und die Erfahrung der ausgebildeten Fachleute und vertraue ihnen. Ich möchte ihnen jene Freiräume ermöglichen, die sie benöti- gen, um eigenverantwortlich zu arbeiten und eigeninitiativ Ideen zu entwickeln. Besonderes Engagement durch Beschäftigte und Beamte möchte ich im Rahmen des geltenden Rechts auch besonders fördern. Um im Wettbewerb mit anderen Kommunen und der freien Wirtschaft auch in Zukunft Fachkräfte gewinnen zu können, werde ich bei internen wie externen Stellenbesetzungen die Möglichkeiten des Tarifvertrages sowie des Besoldungsrechts voll ausschöpfen.

Verantwortung der Führungskräfte stärken. Indem ich Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern mehr zutraue, haben Führungskräfte mehr Zeit für die Führung ihres Bereichs. Im Falle strittiger Fragen und Differenzen zwischen den Fachbereichen werde ich eine klare und nachvollziehbare Entscheidung auf Grundlage aller Argumente herbeiführen. Eine „Gunst des ersten Gehörs“ wird es mit mir nicht geben.

Eine motivierende Arbeitsumgebung schaffen. Um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, setze ich neben den Möglichkeiten finanzieller Zulagen auf eine moderne, attraktive und gesundheitsför- dernde Arbeitsumgebung. Hierzu gehören neben einem Recht auf Home-Office – sofern rechtlich und organisatorisch möglich – Angebote wie Betriebssport, Betriebsausflüge oder auch die Bereitstellung eines Dienst-Fahrrads. Ich unterstütze die im Haushalt 2021 erstmals geschaffene Stelle für Gesundheitsmanagement und bin bereit, Aktivitäten in diesem Bereich weiter auszubauen.