Marco Zacharias
Bürgermeister für die Wedemark

Stichwahl am 26.09.21

Marco Zacharias

„Bezahlbare Wohnungen sind meine Priorität“ – CDU-Bürgermeisterkandidat legt Papier zu Bauen, Verkehr und Klimaschutz vor

„Bezahlbare Wohnungen sind meine Priorität“

CDU-Bürgermeisterkandidat legt Papier zu Bauen, Verkehr und Klimaschutz vor

Wedemark. CDU-Bürgermeisterkandidat Marco Zacharias hat sein drittes Positionspapier mit dem Titel „Bezahlbare Wohnungen, sichere Radwege & innovativer Klimaschutz mit Bürgerbeteiligung“ vorgelegt. Darin spricht sich Zacharias unter anderem für einen Ausbau der sozialen Wohnraumförderung sowie für die zügige Umsetzung des Einheimischenmodells aus, das vorsieht, Bauland zu einem bestimmten Anteil an schon in der Wedemark lebende Familien zu vergeben. „Jedes Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung als neue entstehen. Ich werde alles dafür tun, dass niemand seine Heimat verlassen muss, weil er oder sie keine bezahlbare Wohnung findet. Das Thema hat für mich größte Priorität, nicht der Bau eines defizitären Hallenbades“, so der CDU-Bewerber.

Im Rahmen der weiteren Ortsplanung sei es jedoch erforderlich, auch andere gewichtige Interessen der Bevölkerung wie die Reduktion des Verkehrs oder den Erhalt des Ortsbildes zu berücksichtigen. „Wir werden einen gesellschaftlichen Kompromiss zwischen Flächenversiegelung, Verkehr und der Schaffung neuen Wohnraums schließen müssen, und dafür werde ich die Bürgerbeteiligung ausbauen und die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der B-Planerstellung oder einer Gestaltungssatzung frühzeitig und eng einbeziehen.“ Es gebe zahlreiche Möglichkeiten, die neu zu bebauenden Flächen so zu nutzen, dass die Versiegelung minimiert wird, so Zacharias. „Ich denke beispielsweise an Rasengitter auf Stellflächen statt Asphalt, den Schutz ortsbildprägender Bäume und die Nutzung von Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen.“ Schließlich sei auch der Ausbau regenerativer Energie eine weitere wichtige Aufgabe der kommenden Jahre. Zur Reduktion des Autoverkehrs schlägt der CDU-Bewerber kurz- bis mittelfristig die Umsetzung des Radverkehrskonzepts vor, das langfristig in ein autarkes und damit sicheres Radwegenetz zwischen allen Ortsteilen münden soll.

Die erforderlichen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel würden unter ihm unter größtmöglicher Bürgerbeteiligung stattfinden, betont Zacharias. „Wir werden in den nächsten Jahren erleben, dass der bundesweit erforderliche Ausbau der Solar- und Windenergie auch Auswirkungen auf die regionale Raumplanung hat. Die Wedemark wird ihren Anteil leisten müssen. Es muss also darum gehen, schon jetzt in einen intensiven Dialog mit den Anwohnern einzutreten und um Unterstützung zu werben. Das geht am besten, wenn man die Betroffenen einerseits vor möglichen Störungen durch Anlagen schützt und andererseits Angebote schafft, sie selbst profitieren zu lassen, beispielsweise über eine genossenschaftliche Beteiligung oder eine Maßnahme zur Dorfverschönerung. Wir müssen den Klimaschutz zu einer Erfolgsgeschichte für alle machen.“